16 Kinder im Alter zwischen 11 und 17 Jahren aus unterschiedlichen Nationen, die zum ersten Mal eine deutsche Schule besuchen, nehmen an diesem Projekt teil. Das Performanceprojekt „Wohin gehen wir? –Spuren auf neuem Boden“ entwickelt mittels Improvisationen und aus biografischen Erlebnissen Performances mit den thematischen Gegensätzen Fremd und Vertraut, Distanz und Nähe, Separation und Partizipation. In kleinen Gruppen proben die Kinder ihre thematischen Bewegungschoreografien. Wie bewege ich mich im fremden Raum, auf fremden Boden? Wie setze ich meine Schritte, um welchen Ausdruck zu finden, welches Gefühl zu vermitteln? Als Mittel der Manifestation werden lange Papierbahnen eingesetzt, die den optischen und inhaltlichen Ausdruck (Abdruck) der Bewegungen abbilden. Die Choreografien werden mittels Video aufgenommen.
Künstlerische Leitung Edda Akkermann, mit Schüler*innen einer Sprachlernklasse der OBS Eversten, ihrer Lehrerin Hanna Brink, dem Tanzchoreografen Alexander Hauer und Teresa Tjards, technische Helferin.
Slap – social land art project e. V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Kunst und Kultur. Er wurde 1999 von Künstler*innen mit dem Ziel gegründet, Projekte zu initiieren und durchzuführen, die sich mit Landschaften, Stadträumen und deren sozialen Strukturen auseinandersetzen.
Wichtig hierbei ist der Dialog zwischen Kunst und Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft und der Kulturaustausch zwischen Künstler*innen und den Menschen in ihren sozialen und natürlichen Lebensräumen. Der Verein fördert die kulturelle Bildung für Menschen mit und ohne Behinderungen aus unterschiedlichen Generationen, Kulturen und sozialen Lebensbedingungen.
gefördert durch:
Vereinte Oldenburger Sozialstiftung