*** Irmela Dvoracek

Workshop:
Klangzeichnung

mit Schüler*innen des BZTG Oldenburg und Ella Erlenbusch, Maren Steinkamp und Heike Heising

 

Irmela Dvoracek, geb. in Stuttgart, Studium der Musik mit Hauptfach Klavier am Musikkonservatorium Bergen/Norwegen, Studium der Freien Kunst an der Freien Kunstakademie Freiburg bei Prof. R. Bustamante, Unterrichtstätigkeit und künstlerische Projekte u.a. in Süddeutschland, Kreuzlingen/CH und auf den Lofoten/Nordnorwegen, lebt und arbeitet in Bremen.

 

Dr. Friederike Zimmermann schreibt in einem Text zu Dvoraceks Zeichnungen:

„…Die gewebten und teils ineinander verwobenen Linien verdichten sich zu graphischen Formationen, die – so will man es sich jedenfalls vorstellen – simultan zu Musik entstanden sind….“

 

www.irmeladvoracek.de

*** Kati Gausmann

Workshop:
Spuren von Bewegung

mit Schüler*innen der IGS Kreyenbrück und Henrik Hillen

 

Kati Gausmann ist Bildhauerin. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigt sie sich mit Bewegung, Rhythmus und Handlung als formbildende Prozesse und dem Aufzeichnen von Bewegungsabläufen als raum-zeitliche Phänomene. Gausmann erforscht in unterschiedlichen Materialien, wie aus Bewegung Form entsteht.

 

In den letzten Jahren hat sie sich auf geologische Prozesse konzentriert, die sie als skulpturale Phänomene versteht, wie beispielsweise die Rotation der Erde um sich selbst, die Bewegungen der Kontinentalplatten, die Entstehung und Abtragung von Gebirgen. Sie ist fasziniert von den globalen und universalen Rhythmen als intrinsische menschliche Erfahrung und den Grenzen menschlicher Wahrnehmung.

 

Kati Gausmanns künstlerische Vorgehensweise ist prozessorientiert. Sie verbindet zeichnerisches, installatives und performatives Handeln. Meist arbeitet sie mit klaren Versuchsanordnungen, die sich auf ein Thema und / oder einen Ort beziehen.
Sie wählt ein Bezugssystem, setzt Anordnungen für Handlungen und agiert im Zwischenfeld der und in Reibung mit den gewählten Bezugsgrößen.

Ihre praktische Arbeit wird begleitet von theoretischer Auseinandersetzung. Künstlerische Expeditionen sind Teil ihres Arbeitsprozesses.

 

www.kati-gausmann.de

*** Olga Grigorjewa

Workshop:
Wie kann Zeichnung sich in den Raum ausbreiten?

mit Schüler*innen der IGS Flötenteich und Karin Ehrler

 

Olga Grigorjewa unternimmt Erkundungen im Bereich der Beziehungen, indem sie danach fragt, was Formen und Materialien einander zu sagen haben. Ihre Arbeitsweise lässt sich als erzählerische Abstraktion bezeichnen. In Grafiken, Installationen, Performances und Videos untersucht sie Formen, die ganz eigenwillig sind und unregelmäßige Umrisse haben.

(Dr. Holger Birkholz, Kunsthaus Dresden)

 

‚Die Ableitung interpersoneller Relationen, die ein Leben prägen oder streifen, die inneren Reaktionen, Motivationen und Gedanken werden zum Gegenstand in einer von Olga Grigorjewa neu stilisierten Ordnung. So vielseitig ihre Ausdrucksmöglichkeiten dabei in Grafik, Objekten, Installationen, Performances oder Videos sind, so konkret und gleichzeitig abstrahiert von der Alltagswelt bleibt ihre künstlerische Sprache.‘

(Text: Katrin Herold)

 

www.olga-grigorjewa.de

*** Andrey Gradetchliev

Workshop:
Wenn Kreisel sich drehen

mit Schüler*innen der Liebfrauenschule Oldenburg und Gunda Tuchenhagen

 

Andrey Gradetchliev, geb. 1967 in Sofia, Bulgarien, lebt und arbeitet in Oldenburg. Studium an der Akademie für Bildende Kunst, Sofia (MA), 1996 Stipendiat des DAAD und des Landes Niedersachsen, Künstlerhäuser Worpswede. Seit 2003 freischaffender Bildender Künstler, Grafiker und Dozent in Oldenburg. 2005 Assistent von Soll LeWitt in Brüssel und St. Gallen, Galerie Verna.

 

Ausstellungen (Auswahl): 2013 ausgezeichnet! 4.Oldenburger Zeichenfestival; Panoptikum des Alltags, Galerie Kunst Nesse, Leer. 2012 Schaufenster der Region, Kunsthalle Wilhelmshaven. 2011 Kunstfrühling, Kunstmesse, Güterbahnhof, Bremen. 2010 PRINTED, Galerie am Stall, Hude, GA; 8. Grafik-Triennale de Chamalieres, Frankreich.

 

www.gradetchliev.de

*** Georg Lisek

Workshop:
fsp- Bilder pro Sekunde

mit Schüler*innen der Oberschule Alexanderstraße, Silvia Gramsch und Irmtraud Dannemann

 

„Exorbitant vielseitige Installationswelten, Interventionen und Verfremdungen im Spiegel medialer Scheinwirklichkeit kennzeichnen das künstlerische Spektrum von Georg Lisek. Er persifliert das generelle Medienbewusstsein, enttarnt dessen Voyeurismus, das Konsumdenken oder verweist auf die Manipulierbarkeit der digitalen Welt. Projektionen virtueller Realität treffen die relle Begierde, die Gier und das Verlangen in der Erwartungshaltung des Betrachters, der der völligen Reizüberflutung neuester Techniken gnadenlos ausgeliefert ist.“

Text: Katrin Herold

 

www.georglisek.de

 

2016 Lehrbeauftragter an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/Saale
ab 2015 Meisterschüler bei Prof. Monika Brandmeier, Hochschule für Bildende Künste Dresden
2015 Diplom Bildende Kunst
2012 – 2015 Studium an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
2012/2013 Lehrbeauftragter der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/Saale
2011 Anerkennungspreis Kunstpreis der Saalesparkasse
2011 Graduiertenstipendium des Landes Sachsen Anhalt
2011 Diplom, Kunstpädagogik
2010 Istanbul-Stipendium der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/Saale
2007 – 2011 Studium der Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle/Saale
2005 – 2007 Studium der Philosophie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
1985 geboren in Berlin

*** Lucie Tempier

Workshop:
Tanzen nach Plan? mit beate maria wörz

mit Schüler*innen der OBS Ofenerdiek und Petra Stehr

 

Lucie Tempier (Bremen) verließ 2002 Straßburg nach fünf Studienjahren an der Ecole Supérieure des Arts Décoratifs mit ihrem Diplom in der Hand. In Bremen Studium an der Hochschule für Künste im Atelier für Zeitmedien; Praktika beim Offenen Kanal Bremen/Gestaltung einer Reihe von Fernsehreportagen und Radiosendungen; Filmbüro Bremen 2005, erste Super8 Abende, der Kurzfilmwettbewerb „Young Collection“; 2006 Assistenz bei den Kurzfilmtagen Oberhausen; Archivarbeit beim Institut für Tanzfilm (TaFi): hier verbindet sie Videokunst mit ihrer wahren Leidenschaft: Tanz!

 

Mit einem Stipendium dreht sie in Rumänien „Ein Haus im Regen“ und „Die Quellen von Zalau“. Erster Preis der Dokumentarfilmförderung Bremen 2006 für ihr Dokumentarfilmprojekt „Die Besonderheit der Dinge“.

 

2012 Ausbildung zur Tanzpädagogin in der Tanzfabrik Berlin; seither erarbeitet sie Projekte mit Kindern und Jugendlichen im Tanzwerk, im Kulturzentrum Schlachthof und mit dem Theater Bremen.  

 

Letzte Arbeiten (Auswahl):
Seit 2014 Choreografin bei Whirlschool
Seit 2014 Choreografin bei Tanz macht Schule Verden
Seit 2014 Choreografin beim Programm Chance Tanz in Verden, Bremen oder Oldenburg mit Marion Amschwand
Seit 2014 Tanzpädagogin beim Theaterprojekt für Kita in Schlachthof Bremen mit Karina Schieck
Seit 2015 Tanzpädagogin beim Theaterprojekt in der Neustadt und Obervieland mit Caroline Eisenträger
Seit 2015 Choreografin beim Quartier Dance Company
2016 Tanzproduktion „MIT MIR“ mit Lena Holtz
2017 Osterakademie Tanzatelier Theater Bremen und Kunsthalle Bremen

 

www.lucietempier.jimdo.com

*** beate maria wörz

Workshop:
'Das Rad neu erfinden' mit Melvin Bangemann | 'Tanzen nach Plan?' mit Lucie Tempier

 

Studium der Bildhauerei an der Hochschule der Künste Berlin (heutige Universität der Künste, Berlin), 1997 Abschluß als Meisterschülerin; 2016 Zertifikat der ASH Berlin als Fachkraft für Kulturelle Bildung (artpaed).

Seit 1998 zahlreiche Ausstellungen und Projekte im In- und Ausland.

 

Seit 2008 zahlreiche Projekte und Workshops mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, u.a.“Die Welt entsteht zuerst im eigenen Kopf“ 2008; „Hör mir zu!“ 2011; „mit anderen Augen – steig mal aus!“ Bremen 2014; „Werkstatt Bilderlexikon“ 2016/2017; „Körperbilder-Spiegelbilder“ zusammen mit der Tänzerin Johanne Timm… Sie arbeitet sparten- und medienübergreifend in den Bereichen Zeichnung, Konzept, Installationen und Projekte im öffentlichen Raum.

 

beate maria wörz leitet das 6. Oldenburger Zeichenfestival ausgezeichnet!bewegt!

 

aus einem Interview 2012 zum Thema Zeichnung:

,… Zeichnen ist für mich immer auch eine Form der Sammlung, der Klärung, eine Art Meditation auf dem Papier, ein Denken oder auch Nicht-Denken mit der Hand. Zeichnen kann sehr körperlich werden, wenn die Zeichnung groß genug wird, in den Raum geht, mich in Gänze einbezieht, weil ich mich vor und zurück bewegen muß, mich niederlasse und wieder erhebe, um Abstand zu gewinnen, weil ich mit dem ganzen Arm zeichne, nicht nur mit der Hand…‘

 

www.beatemariawoerz.de