Carl von Ossietzky Universität | Institut für Sportwissenschaft:

Studierende des Instituts für Sportwissenschaft | Seminar Prof. Dr. Matthias Schierz mit Schüler*innen der OBS Eversten

 

Aus der Kooperation zwischen dem Institut für Sportwissenschaft und der IGS Kreyenbrück wurde im Rahmen des universitären Seminars ‚Lehrgang und Projekt 1‘ ein Projekt entwickelt und vom 3.– 4. August 2017 mit dem 10. Jahrgang der IGS Kreyenbrück durchgeführt.

 

Im fächerübergreifenden Projektunterricht trafen sich die Disziplinen Kunst und Sport, um der Frage nachzugehen, wie eine Bewegung in das Medium der Zeichnung übersetzt werden kann. Was macht eine Bewegung überhaupt besonders? Welche Merkmale haben Momentaufnahmen einer Bewegung, die zeichnerisch hervorgehoben werden können? Die Studierenden der Universität Oldenburg hatten die Absicht mit den Schüler*innen ein Daumenkino zu erarbeiten, in welchem die sportliche, sowie die zeichnerische, Komponente hervorgehoben werden sollten.

 

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Im Vorfeld wurden dafür zunächst mit den Schüler*innen verschiedene Ballrotationen zeichnerisch nachempfunden, um ihnen Eindrücke der Vielfalt von Bewegungen zu vermitteln. In einem weiteren Vorbereitungsschritt erprobten die Schüler*innen einen einhändigen Standwurf im Basketball und hielten diesen in einem Slow-Motion Handyvideo fest, das als Grundlage für die anschließende Erstellung der Daumenkinos diente. Zu Beginn der zeichnerischen Umsetzung wurde ein historischer Einblick in die Entstehung der Daumenkinos gegeben, sodass die Schüler*innen sich auch mit dem theoretischen Aspekt ‚Wie entstand das bewegte Bild?‘ auseinandersetzten.

 

Im Verlauf des Entwicklungsprozesses entstanden so bei der kreativen Umsetzung der Bewegung in das zeichnerische Medium vielfältigste individuelle Ergebnisse und Neuinterpretationen der Bewegungen, die im Produkt Daumenkino ersichtlich wurden. Gegenstand der weiteren Überlegungen war außerdem, entsprechend der kinematographischen Entwicklung, eine weiterführende Umsetzung der Bewegung in ein Zoetrop (‚Wundertrommel‘).

 

 

 

Edith-Russ-Haus für Medienkunst:

Mit seinem Schwerpunkt auf die Kunst der neuen Medien stellt das Edith-Russ-Haus eine Besonderheit im norddeutschen Raum da. Es versteht sich als Ort der Präsentation und Kommunikation, der sich mit den Medien in der zeitgenössischen Kunstpraxis auseinandersetzt. In einem regelmäßig wechselnden Ausstellungsprogramm werden innovative und experimentelle Positionen der internationalen Gegenwartskunst gezeigt. Präsentationen, Künstlergespräche und Workshops fördern den öffentlichen Diskurs über zeitgenössische Kunst und ihr Verhältnis zu der gesellschaftlichen Realität, in der sie entsteht. Das internationale Stipendienprogramm für Medienkunst der Stiftung Niedersachsen am Edith-Russ-Haus ermöglicht jährlich die Realisierung von drei neuen künstlerischen Projekten.
Das im Jahr 2000 gegründete Ausstellungshaus geht auf eine Stiftung der Oldenburger Studienrätin Edith Maria Ruß zurück, die der Stadt ihr Vermögen mit der Auflage vermachte, ein Haus „für Kunst im Übergang ins neue Jahrtausend“ zu schaffen.

 

Im Rahmen des Workshops ‚fps- bilder pro Sekunde‘ arbeiten Jugendliche zusammen mit dem Leipziger Medienkünstler Georg Lisek im Seminarraum des Edith-Russ-Hauses und werden dort an der Glasfassade während der Ausstellungsdauer vom 26.9. bis zum 7.10. ihre Arbeiten präsentieren. Die Präsentation wird frei zugänglich sein.

 

 

Landesmuseum Natur und Mensch:

Die Veranstaltung 'Leckerbissen' nimmt am 12.9. Bezug zum diesjährigen Festivalthema

Die Dauerausstellungen des Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg vermitteln Spannendes und Wissenswertes zu den regionaltypischen Landschaftsformen Moor, Geest, Küste und Marsch, ihrer Entstehung und ihren tierischen, pflanzlichen und menschlichen Bewohnern in einer modernen, künstlerischen Gestaltung. Die vielfältigen Objekte aus Naturkunde und Vorgeschichte verschmelzen zu einer gemeinsamen Präsentation und geben auf besondere Weise einen Einblick in diese Landschaften und ihre Geschichte.
In Themen wie Jagd, Ernährung, Wohnen oder Mobilität zeigen sich anschaulich die dynamischen Wechselwirkungen zwischen Mensch und Natur. Und der hauseigene Aquariumsbereich gibt einen seltenen Einblick in Unterwasserwelt der Hunte von der Quelle bis zur Mündung.

 

Dazu zeigt das Museum auch wechselnde Sonderausstellungen: Noch bis zum 15. Oktober setzen sich Reto und Astrid Weiler wissenschaftlich und künstlerisch in „Australiens vergessene Felsbilder“ mit den Bradshaw-Zeichnungen auseinander. Bis zum 18. Februar 2018 zeigt das Museum zudem mit „Laubenvögel – Ein Leben auf der Bühne“ eine weltweit einmalige Sonderausstellung über faszinierende Vögel, beeindruckende Bauten und ein einmaliges Balzverhalten.

 

Vorträge und Filmvorführungen, öffentliche und buchbare Führungen sowie zahlreiche museumspädagogischen Aktionen und Workshops ergänzen das Angebot des Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg.

slap e.V. und OBS Eversten:

Projekt: Wohin gehen wir? - Spuren auf neuem Boden

Edda Akkermann mit Schüler*innen der OBS Eversten und Hanna Brink

 

16 Kinder im Alter zwischen 11 und 17 Jahren aus unterschiedlichen Nationen, die zum ersten Mal eine deutsche Schule besuchen, nehmen an diesem Projekt teil. Das Performanceprojekt „Wohin gehen wir? –Spuren auf neuem Boden“ entwickelt mittels Improvisationen und aus biografischen Erlebnissen Performances mit den thematischen Gegensätzen Fremd und Vertraut, Distanz und Nähe, Separation und Partizipation. In kleinen Gruppen proben die Kinder ihre thematischen Bewegungschoreografien. Wie bewege ich mich im fremden Raum, auf fremden Boden? Wie setze ich meine Schritte, um welchen Ausdruck zu finden, welches Gefühl zu vermitteln? Als Mittel der Manifestation werden lange Papierbahnen eingesetzt, die den optischen und inhaltlichen Ausdruck (Abdruck) der Bewegungen abbilden. Die Choreografien werden mittels Video aufgenommen.

 

Künstlerische Leitung Edda Akkermann, mit Schüler*innen einer Sprachlernklasse der OBS Eversten, ihrer Lehrerin Hanna Brink, dem Tanzchoreografen Alexander Hauer und Teresa Tjards, technische Helferin.

 

Slap – social land art project e. V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Förderung der Kunst und Kultur. Er wurde 1999 von Künstler*innen mit dem Ziel gegründet, Projekte zu initiieren und durchzuführen, die sich mit Landschaften, Stadträumen und deren sozialen Strukturen auseinandersetzen.

Wichtig hierbei ist der Dialog zwischen Kunst und Gesellschaft, Kunst und Wissenschaft und der Kulturaustausch zwischen Künstler*innen und den Menschen in ihren sozialen und natürlichen Lebensräumen. Der Verein fördert die kulturelle Bildung für Menschen mit und ohne Behinderungen aus unterschiedlichen Generationen, Kulturen und sozialen Lebensbedingungen.

 

und

 

 

 

 

 

gefördert durch:

 

 

Vereinte Oldenburger Sozialstiftung  

 

Oberschule Eversten