Workshop:
Das Rad neu erfinden

Mit Melvin Bangemann und beate maria wörz ***

12. – 14.9. | 14:00 – 18:00 Uhr | Oldenburger Kunstschule

 

In diesem Workshop haben wir zusammen alte Fahrräder auf unterschiedliche Arten und nach den Ideen der Teilnehmer*innen zu mobilen Zeichengeräten umgebaut und gemeinsam auf großen Formaten und mit unterschiedlichen Materialien ausprobiert.

 

Melvin Bangemann, passionierter Fahrradfahrer, ist oft als Handwerker in Kunst-Kontexten unterwegs und in der Oldenburger Fahrradszene gut vernetzt.
beate maria wörz, Bildende Künstlerin/ Zeichnerin, leitete das 6. Oldenburger Zeichenfestival und hatte die Idee zum Workshop.

 

Dieses offene Angebot der Oldenburger Kunstschule war kostenlos.

wann:        vom 12. – 14. September jeweils von 14–17/18 Uhr

wo:            Oldenburger Kunstschule, Weskampstraße 7, Oldenburg

 

Fahrradumbauworkshop  (Pdf)

Workshop:
Spuren von Bewegung

Kati Gausmann ***

mit Schüler*innen der IGS Kreyenbrück, Lehrer Henrik Hillen

 

Ausgehend vom eigenen Körper arbeiteten die Jugendlichen mit einfachen Mitteln wie Kreide, Bleistift, Graphit und Tusche zu Bewegung und Zeichnung.

Auf großen Papierformaten führten sie z.B. minutenlang, mit beiden Händen, frei gewählte Bewegungen durch, erprobten die verschiedenen zeichnerischen Mittel und tauschten sich im Anschluss über ihr Erleben und die dabei entstandenen Spuren auf dem Papier aus. Die Erfahrung der verschiedenen Abdrücke, die Körper und die von ihnen ausgehende Bewegung hinterlassen, und das Besprechen und Auswählen der jeweiligen künstlerischen Qualität, ausschnitthaft oder als Ganzes, waren zentrale Momente in diesem Workshop.

 

Wozu motiviert uns das, was wir wahrnehmen und reflektieren, können wir Spuren davonfesthalten oder in Dialog zum Wahrgenommenen gehen? Auch hier stand am Ende der beschreibende Austausch unserer Erfahrungen und Ergebnisse.

Das Arbeiten im Workshop geschah analog: keine Handy, keine Kameras.

Workshop:
Klangzeichnung

Irmela Dvoracek ***

mit Schüler*innen des Berufschulzentrums für Technik und Gestaltung, Lehrerin Maren Steinkamp

 

Rhythmus und Dynamik, Nachhall und Stille, Notation und graphische Partitur – können Klänge gezeichnet, musikalische Strukturen und Bewegungsverläufe in ein bildkünstlerisches Werk übertragen werden?

 

Mit Bleistift und Papier sammelten die Schüler*innen Geräusche, notierten rhythmische Muster und musikalische Dynamiken, zeichneten mit beiden Händen, mit geschlossenen Augen, ohne den Stift abzusetzen… Das gemeinsame Sprechen über die gemachten Erfahrungen half, die Wahrnehmung und das eigene Sehen zu verändern und weiterzuentwickeln.

 

Im Experimentieren mit Linien, ihren Verdichtungen, Überlagerungen und Korrespondenzen entstanden so atmoshärisch-poetische Klangzeichnungen.

Dieser Workshop fand in den Räumen der Oldenburger Kunstschule in der Weskampstraße 7 statt.

Workshop:
WIe kann Zeichnung sich in den Raum ausbreiten?

Olga Grigorjewa ***

mit Schüler*innen der Integrierten Gesamtschule Flötenteich, Lehrerin Karin Ehrler

 

Was ist eine Linie? Was sind ihre Eigenschaften? Eine Zeichnung muss nicht nur auf einem Blatt Papier existieren und muss nicht nur mit zeichnerischen Mitteln ausgeführt werden. Sie kann dreidimensional werden, sich in den Raum ausbreiten, den Raum für sich einnehmen, ihn füllen, auf ihn Bezug nehmen, ihn kommentieren, ihn still begleiten.

 

Mithilfe einer Fülle ganz unterschiedlicher Alltagsmaterialien entwickelten die Schüler*innen im Laufe des Workshops einzeln oder in kleinen Gruppen begehbare Rauminstallationen in den drei Räumen am Schoßplatz 11.

 

 

Workshop:
fps -Bilder pro Sekunde

Georg Lisek ***

mit Schüler*innen der Oberschule Alexanderstraße, Lehrerinnen Silvia Gramsch und Irmtraud Dannemann

 

Im Workshop ‚fps – Bilder pro Sekunde‘  waren unterschiedliche Videosequenzen Anlass und Motiv für das zeichnerische Forschen der Jugendlichen. Mittels verschieden angelegter Übungen konnten sie eigene Möglichkeiten entwickeln, wie sich die flüchtigen, sich überlagernden Bilder zeichnerisch festhalten lassen, oder zeichnen, was in der Erinnerung des gerade Gesehenen hängen geblieben war.

 

In den so entstandenen, vielen Zeichnungen zeigte sich im Lauf der Tage auf spannende Weise die unterschiedliche Wahrnehmung und Fokussierung der Jugendlichen auf bestimmte Ausschnitte der gezeigten Videos, und es war schön zu sehen, wie sie während dieses Prozesses jeweils eigene Bildsprachen entwickelten.

 

Dieser Workshop fand im Seminarraum des Edith-Russ-Hauses in der Katharinenstraße 23 in Oldenburg statt.

Workshop:
Wenn Kreisel sich drehen

Andrey Gradetchliev ***

mit Schüler*innen der Liebfrauenschule Oldenburg, Lehrerin Gunda Tuchenhagen

 

Wie reagiert eine Zeichnung, wenn sie sich rein physisch
im Kreis bewegt?

Wie ändern sich Formen und Farben? Ein Punkt wird zum Strich, gelb-blaue Streifen ergeben bei Bewegung grün, abstrakte Kompositionen aus Farben und Linien ergeben
ein graues diffuses Bild usw.

 

Im Workshop zeichneten die Schüler*innen zu Themen
ihres Alltags. Am Ende montierten sie die angefertigten Zeichnungen auf selbstgebauten Kreiseln. Bei der Aus-
stellungseröffnung luden sie das Publikum dazu ein,
die Kreisel zu drehen: viele Kreisel bewegten sich neben-
einander und mit unterschiedlicher Geschwindigkeit –
eine Performance entstand.

 

 

Dieser Workshop fand in der Oldenburger Kunstschule in
der Weskampstraße 7 statt.

Workshop:
Tanzen nach Plan?

Lucie Tempier und beate maria wörz ***

mit Schüler*innen der Sprachlernklasse der OBS Ofenerdiek, Lehrerin Petra Stehr

 

Das Spiel „Himmel und Hölle“ kannten alle der 17 Schüler*innen aus den 7 verschiedenen Herkunftsländern. Davon ausgehend entwickelten sie im Lauf des Workshops eine ca. 20qm große Bodenzeichnung mit Linien, Rastern
und Formen, einen sogenannten ‚Tanzplan‘.

 

Die Jugendlichen wurden mit spielerischen Übungen angeregt, eigene Bilder und Bewegungsabläufe zu Themen, die ihnen wichtig waren, zu entwickeln und auszuprobieren; gemeinsam wurden Regeln aufgestellt, wie diese Bewegungen eingesetzt werden. So entwickelte sich im Lauf der Woche eine kleine Choreografie, die die Schüler*innen auf ihrem Tanzplan bei der Ausstellungseröffnung in der
bau_werk Halle präsentierten.