Ausgehend vom eigenen Körper arbeiteten die Jugendlichen mit einfachen Mitteln wie Kreide, Bleistift, Graphit und Tusche zu Bewegung und Zeichnung.
Auf großen Papierformaten führten sie z.B. minutenlang, mit beiden Händen, frei gewählte Bewegungen durch, erprobten die verschiedenen zeichnerischen Mittel und tauschten sich im Anschluss über ihr Erleben und die dabei entstandenen Spuren auf dem Papier aus. Die Erfahrung der verschiedenen Abdrücke, die Körper und die von ihnen ausgehende Bewegung hinterlassen, und das Besprechen und Auswählen der jeweiligen künstlerischen Qualität, ausschnitthaft oder als Ganzes, waren zentrale Momente in diesem Workshop.
Wozu motiviert uns das, was wir wahrnehmen und reflektieren, können wir Spuren davonfesthalten oder in Dialog zum Wahrgenommenen gehen? Auch hier stand am Ende der beschreibende Austausch unserer Erfahrungen und Ergebnisse.
Das Arbeiten im Workshop geschah analog: keine Handy, keine Kameras.